Für die Basisarbeit im Natural Horsemanship ist meiner Meinung nach eine gute Grundausrüstung das A und O. Wichtig ist, dass einem das Material gefällt und das es vorallem zweckmäßig ist. Ein Stallhalfter, beispielsweise, ist, wie der Name schon sagt für den Stall, also das Tragen im Stall, gedacht. Es soll bequem sein und kaputt gehen bei evtl zu viel Druck. Ein kurzer Führstrick ist nur etwas zum Anbinden, wo das Pferd (absichtlich) wenig Bewegungfreiraum hat und im Notfall den Strick recht schnell kaputt machen "darf" bevor etwas ernsthaftes passiert.

 

Ist man fortgeschrittener können die Hilfsmittel ggf. ersetzt werden z.B. der große Stick durch eine lange (und wesentlich leichtere) Gerte.

 

Hier möchte ich nun einmal die Grundausrüstung für Natural Horsemanship vorstellen:

 

 

Das Knotenhalfter:

Es hat den Vorteil, dass es leicht ist, wenn es leicht sein soll und deutlich zu merken ist, wenn wir nicht unsere gewünschte Reaktion vom Pferd erhalten. Dies ist mit einem Stallhalfter nicht möglich, dabei sind die Positionen der Knoten nicht von Bedeutung (es ist nicht gedacht, dass sie bestimmte Meridiane berühren sollen). Das Material sollte werder zu dünn (kann gff. zu scharf sein) oder zu dick (ähnliche Wirkung wie beim Stallhalfter) sein.

Das Führseil:

Die optimale Länge eines Führseiles ist 3,7m. Ein Pferd welches sich erschrickt und einen Satz zur Seite macht springt meist um die 3 m zur Seite. So bleibt uns noch ein knapper Meter Seil ohne das Pferd zu verlieren.

Das Material sollte nicht dehnbar sein (wie man es von vieles Führstricken kennt), da die erwünsche feine Kommunikation dadurch gestört wird.

Im fortgeschrittenen Stadium kann die länge des Seils auf 7m oder auch auf 14m erweitert werden um auf größerer Distanz zu kommunizieren.

 

Der Stick:

Er ist eine Art Verlängerung unseres Armes. Im Kombination mit einem Seilchen am Ende sind wir immer länger und größer als der Pferd. Auch gibt er uns eine gewisse Schnelligkeit, weil wir das Pferd auch von auf großer Distanz berühren können.

Im Gegenteil zur Gerte ist der Stick wenig flexibel, was uns eine genauere Arbeit ermöglicht. Auch ist er richtig angewendet nicht so scharf wie eine Gerte, da er sich dem Pferdekörper nicht anpasst.

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© Svantje Suel